Visionboard: So visualisierst du deine Träume

by Simone  - Mai 15, 2021

Was ist überhaupt ein Visionboard?

Den Begriff Visionboard kann man am besten mit Zielcollage übersetzen. Auf einem Visionboard sind deine Ziele und Wunschvorstellungen für die Zukunft abgebildet. Du kannst mit einem Visionboard deine persönliche Vision von deinem Traumleben herstellen.

Entweder erstellst du ein digitales Visionboard und speicherst es dir als PDF ab oder du gestaltest eine analoge Version. Ich rate dir eindeutig zu einem analogen Visionboard, da du es dir dann an einem zentralen Platz zuhause aufhängen und im Vorbeigehen immer wieder ansehen kannst.

Warum du ein Vision Board erstellen solltest

Durch die Visualisierung deine Ziele, Wünsche und Vorhaben erhältst du mehr Klarheit und Fokus. Du kannst dich immer wieder daran erinnern, was du erreichen willst bzw. wie dein Traumleben aussieht. Ganz zentral in diesem Zusammenhang ist, dass du dich zeitlich nicht unter Druck setzt. Wenn du dir vorstellst, durch ein Visionboard riesige Veränderungen innerhalb von 6 Monaten zu erreichen, wirst du wahrscheinlich enttäuscht werden. Bei einem Visionboard geht es um eine längerfristige Visualisierung für Fokus, Klarheit und letztendlich erfolgreiche Umsetzung. Schon Seneca sagte:

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“

1. Notiere deine Ziele und Träume

Bevor du mit der Visualisierung deines Traumlebens beginnst, solltest du zu verschiedenen Lebensbereichen deine Ziele und Wunschvorstellungen aufschreiben.

Folgende Bereiche bieten sich dafür an:

  • Beruf
  • Einkommen und Finanzen
  • Beziehungen
  • Freizeit
  • Gesundheit
  • Lebensumgebung

Überlege dir möglichst konkret, wie dein Leben in diesen Bereichen in zwei bis zehn Jahren aussehen soll. Du kannst später dein Visionboard immer noch an veränderte Zielvorstellungen anpassen. Alternativ kannst du natürlich schon jetzt langfristige Ziele aufnehmen (Zeitspannen: 20 und 30 Jahre).


2. Besorge dir Bilder, Zitate und Symbole zur Visualisierung

Es gibt verschiedene Fotoportale, die zu jeder Thematik unzählige Bilder anbieten (Unsplash, Pixabay etc. ). Oder du schneidest dir Bilder aus einer Zeitschrift aus. Entscheide dich auf jeden Fall für Visualisierungen, die dich auch emotional ansprechen und wirklich zu deinen Vorstellungen passen. Denn nur wenn deine Zielcollage am Ende deine Wunschvorstellungen sehr gut darstellt, hilft dir das Visionboard bei der Umsetzung.

Du kannst im Internet natürlich auch nach passenden Zitaten und Sprüchen suchen. Zusätzlich kannst du mit Symbolen und eigenen Affirmationen arbeiten. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auf Canva hast du die Möglichkeit selbst kostenlos und digital zu gestalten.


3. Erstelle dein persönliches Visionboard

Zunächst musst du dich entscheiden, welches Material du einsetzen willst. Du kannst zum Beispiel folgende Dinge einsetzen:

  • einen großen Bilderrahmen
  • eine Pinnwand
  • ein Holzbrett
  • ein Plakat
  • eine Foto-Gitterwand

Ordne dann deine Bilder, Grafiken, Affirmationen und Symbole passend an. Möglicherweise gruppiert nach Lebensbereichen. Falls du für deine Visionen verschiedene Zeitspannen eingeplant hast, kannst du deine Bilder dementsprechend anordnen (z. B. oben kurzfristige Ziele und unten langfristige Pläne und Visionen).

Viel Spaß bei der Erstellung deines Visionboards und der Verwirklichung deiner Visionen!

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