Ziele erreichen mit Leichtigkeit

by Simone  - Mai 15, 2021

Viele setzen sich gerade zum Jahreswechsel Ziele für das neue Jahr. Allerdings ist Zielsetzung nicht nur zu diesem Zeitpunkt sinnvoll und möglich. Oft werden sogar die Pläne, die man sich für die Zeit ab dem 1. Januar setzt, nicht allzu lange verfolgt. Wer kennt es nicht: im Januar sind die Fitnessstudios recht voll und im Mai ist es dort schon wieder deutlich leerer.

Für deine Zielsetzung kommt also  nicht nur die Zeit um den Jahreswechsel in Frage. Auch wenn die meisten Menschen dann natürlich viel Zeit für die Planung und Reflexion von Zielen haben. Wenn du es aber nicht geschafft hast, die Planung deiner Vorhaben um Silvester herum anzugehen, ist das überhaupt nicht schlimm. Du kannst jederzeit damit anfangen.

Wie du es schaffst, dass aus deinen Plänen umgesetzte Ziele werden

Zunächst ist es entscheidend, dass es wirklich deine Ziele sind. Hört sich banal an. Damit meine ich, dass es konkrete Dinge oder Visionen sein sollen, die du auf emotionaler Ebene wirklich willst, hinter denen du stehst oder an denen dein Herz hängt. Warum ist das so wichtig? Weil ganz sicher im Laufe der Zeit Schwierigkeiten und Stolperfallen auftauchen. Mit einem klaren Ziel, für das du brennst, wirst du all dies meistern können, dranbleiben und letztendlich deine auch Ziele erreichen.

Formuliere Ziele positiv

Du solltest deine Ziele immer positiv formulieren. Zum Beispiel: „Mein Arbeitszimmer ist immer aufgeräumt, schön und organisiert, sodass ich morgens motiviert starten kann." Statt: „Ich will keine Unordnung und schlechte Atmosphäre in meinem Arbeitszimmer mehr haben.“

Unser Gehirn kann mit einer Negation einfach nicht umgehen. Verschiedenste Wissenschaftler und Psychologen haben das festgestellt. Obwohl die Wörter „nicht mehr" oder "kein“ benutzt werden, taucht nämlich automatisch das Negative vor dem inneren Auge auf. Teste dich selbst: Stell dir jetzt keine lila Kuh vor. Zwangsläufig taucht einfach dann dieses Bild auf, zumindest bei mir 😉

Visualisierung und Verschriftlichung deiner Ziele

Für eine positive Zielformulierung eignen sich besonders gut Visualisierungen. Ich habe dazu einen eigenen Visionboard Artikel geschrieben.

Neben einer visuellen Darstellung ist eine schriftliche Version deiner Zielplanung sinnvoll. Die bekannte SMART Methode definiert dafür 5 Aspekte. Dabei steht dieses Akronym für fünf Kriterien. Deine Ziele sollten demzufolge diese Punkte erfüllen:

  1. spezifisch (möglichst genau)
  2. messbar (in Zahlen)
  3. attraktiv (motivierend)
  4. realistisch (ruhig groß denken, aber erreichbar)
  5. terminiert (Zeitrahmen vorgeben)

Du kannst dir in Anlehnung an diese SMART Methode die Antworten auf folgende Fragen notieren. Nehme dir dafür ein leeres Blatt und fange mit einem Brainstorming an:

  • Welche Tätigkeiten machen mir wirklich Spaß?
  • Wie soll meine Lebenssituation in 6 Monaten, einem oder zwei Jahren konkret aussehen?
  • Warum will ich bestimmte Dinge umsetzen? (übergeordnete Werte, Vorstellungen)
  • Wie möchte ich mich fühlen (frei, motiviert, sicher etc.)
  • In welchen Lebensbereichen möchte ich was umsetzen? (Beruf, Umgebung, Organisation, Beziehungen)
  • Was sind meine Schritte, die ich gehen muss? Oder auch: Welche Teilschritte sind für mich relevant?
  • Wann genau will ich meine Teilziele und Gesamtziele erreicht haben? (genaues Datum)

Du kannst hierfür auch gut mit einer Mindmap arbeiten und alles sammeln, was dir einfällt. Am Ende filterst du die wichtigsten Punkte heraus und notierst dir die Eckdaten mit Zeitangaben. Bis wann willst du einzelne Ziele erreicht haben? Übergeordnete Motivationsgründe und Gesamtziele lassen sich hervorragend als Bilder einfügen. 



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